Licht-Klang-Performance, angelehnt an „Glossolalie - Poem über den Laut“ von Andrej Belyj (1880-1934, Schriftsteller des russischen Symbolismus)
Länge: ca. 60 Minuten
Das Lautpoem Belyjs verkörpert die Erkundung des Sprachursprungs: eine kosmologische Reise in die Bewegung der Laute quer durch die Mundhöhle. Belyjs durch Laute inspirierten Assoziationen durchlaufen die verschieden,
kosmogonischen Entwicklungszustände : Saturn, Sonne, Mond und Erde. Auf philologischer, mystischer und dichterischer Weise beschreibt Belyj diese „Schöpfungstage“ und verbindet sie parallel mit Darstellungen, wie die Welt der Konsonanten und Vokale im Mundinnern entstanden sind.
„Belyj stößt die Tür unserer Welt zu einer neuen, von Unklarheit und Chaos erfüllten Welt auf, zu jenem Ort, zu der Ewigkeit“.
(Vera Lourié)
Oona Kastner, Stimme und Tape, und der Künstler Markus Felthaus (Live-Projektion und Illumination) gestalten eine faszinierende, vielschichtige Live-Performance dieses imaginativen Weltschöpfungs-Poems.
siehe auch:
Andrej Belyj - Glossolalie - Poem über den Laut
Pforte Verlag ISBN 3-85636-148-0